„Bananenunterricht“ um Bestseller-Verpackungen zu schaffen

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Wenn man zum ersten Mal „Bananenunterricht“ hört, stellt man sich die Frage – ist es wirklich so einfach? Das Schaffen der Verpackung, angefangen mit der Formmodellierung, der Stoffauswahl bis zum grafischen Design und der Verwirklichung, ist ja ein sehr komplizierter Prozess, der viel Kenntnisse, Erfahrung und Fantasie voraussetzt. Und ist es vielleicht genug, um eine der populärsten Verpackung zu schaffen, vor Augen der Entwickler und der Marketingfachleute eine Banane zu haben?
Um den Wert der Banane zu verstehen, helfen Erkenntnisse über das gute Design der Verpackung von Fachleuten,die für die Verpackungskommunikation zuständig sind. In der Wirklichkeit kann die Banane nicht sagen, welche Form, Stoff, grafisches Design, für eine bestimmte Verpackung gewäht werden soll. Auf solche Fragen können nur kognitive Wissenschaften antworten. Aber die Banane „bei der Hand“ kann an die Kriterien erinnern, die einer guten Verpackung entsprechen. Nämlich:
Einzigartigkeit: Das Schaffen einer Verpackung, die einzigartig oder sogar eine Ikone werden würde, ist eine schwierige Aufgabe. Um das zu verwirklichen, braucht man ein Team der Fachleute und Zeit. Auf der anderen Seite können die Fragestellungen ein guter Anfang sein. Solche Fragen wie: Womit zeichnet sich meine Verpackung aus? Warum sollen die Verbraucher ausgerechnet meine Verpackung mögen? Was kann den Verbraucher bewegen,ausgerechnet mein Produkt aus vielen ähnlichen Produkten zu identifizieren und zu wählen? 
Ergonomie: Beim Suchen von Lösungen für neue Produkte und Verpackungen soll man auch über die Tauglichkeit der Verpackung für das Ergreifen, Auspacken, Transport (Einschätzen der ganzen Lieferkette), Aufbewahren des Produktes nachdenken. Ob man das Produkt in Portionen teilen kann? Das ist besonders wichtig, um den mobilenmodernen Verbraucher heranzuziehen. Wenn das Produkt etliche Male verbraucht werden kann, ob es sicher und bequem für den späteren Verbrauch aufbewahrt werden kann (wiederholbares Verschließen)? 
Kommunikation: Informieren und Kommunizieren sind verschiedene Sachen. Im Gedächtnis steckt eine Bemerkung, dass wir sehr viel Information geben, aber die Information verkauft nicht. Wenn die Entscheidung etwas zu kaufen oft auf der Verkaufsstelle getroffen wird, wird das Bedürfnis noch stärker, die Verpackung in den gesamten Kommunikationsprozess mit demVerbraucher zu integrieren. Die Banane hat auch ihre eigene Kommunikation – wer den Witz über den Rutsch auf der Bananenschale nicht gehört/gesehen hat? So soll man die Fragen beantworten: Was „sagt“ die Verpackung über das Produkt? Wie entsprechen dieser Verpackung die äußeren Kommunikationsmittel? Welche visuelle Emotion ruft diese Verpackung auf und mit welchen tastbaren Effekten kann man diese Emotion verstärken?
Heranziehen: Die Attraktivität des Produktes kann man durch Lösungen der Smart Technologien in Verpackungen verstärken. Die Tauglichkeit der Banane kann man nach der veränderbaren Farbe ansehen. Und nicht in der Gebrauchsanweisung. Vielleicht kann auch Ihre Verpackung durch ähnliche „Smart-Eigenschaften“ gekennzeichnet werden? Wie kann man eine Verpackung personalisieren, dass jeder Käufer ausgerechnet für ihn bestimmtes Produktnach seinen Vorlieben, Eigenschafte, Lebensweise findet? Viele von uns fühlen ja die Schwäche für die Produkte, die  speziell für uns geschaffen sind. Wie können wir noch mit der Verpackung den Verbraucher überraschen und interessieren? Zum Beispiel, indem wir ein Ritual des Konsums schaffen- eine Banane zu schälen ist ein gutes Beispiel eines Rituals.
Nachhaltigkeit: Man hofft, dass die Aktualität der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft nur stärker wird. Deshalb ist es zu erwarten, dass die Verbraucher noch mehr verlangen werden, dass die Produkte in die umweltfreundlichen Verpackungen verpackt werden. Die „Bananenverpackung“ ist ausgerechnet solche, nämlich bioabbaubar, aber dieumweltfreundlichen Lösungen sind auch recycelbare Verpackungen, Mehrwegverpackungen und aus Sekundärrohstoffen. Um eine Lösung zu finden, die für ein bestimmtes Produkt geeignet ist, soll man daran arbeiten, aber die Banane wird unbedingt an die Notwendigkeit erinnern, umweltfreundliche Verpackungen zu schaffen. 
Nachdem Sie das gelesen haben, verstehen Sie, dass es hier mehr Fragen als Antworten gibt. Es ist wirklich so. Das war das Ziel dieses Artikels. Immer wenn wir uns beeilen, den Marktdruck fühlen, strengen wir uns an so schnell wie möglich darauf zu reagieren und vergessen Fragen zu stellen, um eine Bestseller-Verpackung zu schaffen. Die notwendigen Fragen helfen die notwendigen Antworten zu finden. Ein kreatives Team, Ihre Verpackungspartner, die Ihre Ziele verfolgen, und selbst die Verbraucher, können Ihnen helfen, diese Antworten zu finden.